Ein besonderer Unterrichtstag

Wer am 31.Januar unsere Schule besuchte, traute seinen Augen kaum. Im obersten Stockwerk rund um das Klassenzimmer der 2b sah man Kinder mit Wundverbänden oder gar am Boden liegend. Doch dies war kein Ernstfall.
Die Jungen und Mädchen lernten die wichtigsten Punkte der Ersten Hilfe. Vier Mamas, alle aus Pflegeberufen stammend, nahmen sich an diesem Tag die Zeit einen Erste Hilfe Kurs für und vor allem mit den Kindern durchzuführen und ihnen damit einen ganz besonderen Unterrichtstag zu bieten. Dabei wurden Wundverbände angelegt und die Griffe der stabilen Seitenlage geübt. So lernten die Schüler auch, wie diese gelingt, selbst wenn der Hilfsbedürftige größer und schwerer ist als man selbst. Interessant war es auch die Vitalzeichen wie Puls und Atmung kennen und erkennen zu lernen. Diese durften auch gleich mit Spiegel und Stethoskop bei den Klassenkameraden überprüft werden. Anstrengend wurde es dann bei der Herzmassage. Dabei wurde an Reanimationspuppen geübt und alle stellten schnell fest, wie anstrengend dies sein kann.

Gruppenfoto

Ein Erste Hilfe Büchlein wurde gebastelt und soll den Kindern helfen, sich später noch an die wichtigsten Dinge zu erinnern. Groß und Klein hatten sichtlich Spaß und die Verbände wurden auch nach Unterrichtsschluss nicht abgelegt.

Frau Döge
Mutti von Max

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Unser Besuch bei der Feuerwehr Torgau

Im Sachunterricht wurde in den 4.Klassen zum Jahresende das Thema: „Feuer“ behandelt. Die Kinder hatten großes Interesse.
Ein Höhepunkt war in der letzten Woche vor den Ferien der Besuch der Feuerwehr in Torgau. Herr Kurmann zeigte uns die Leitstelle und die Fahrzeuge der Freiwilligen Feuerwehr Torgau. Jedes Fahrzeug wurde vorgeführt und die Geräte und deren Verwendungszweck genau erklärt. Die Kinder staunten über die vorhandene Ordnung in den Fahrzeugen. Herr Kurmann beantwortete auch die vielen Fragen der Kinder. Sogar die Feuerwehrausrüstung der Männer sahen wir uns an und was es heißt, ein Atemschutzgeräteträger zu sein.

Geschrieben von Frau Kluge

Hier noch einige Meinungen der Kinder:
Liam: „Die Führung war sehr interessant.“
Maxi: „Es war interessant, die Leitstelle anzuschauen.“
Lilly-Ann: „Wir haben die Geräte gesehen. Die Feuerwehrmänner haben neue Kleidung.“

Klassenfoto vor Feuerwehrdepot

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Was wollen Oma und Opa in der Schule?

Zum Projekttag am 01.November 2019 wurden alle Omas und Opas der Klasse 2b in die Schule eingeladen. Die Schülerinnen und Schüler wollten erfahren, welche Spiele ihre Großeltern als Kinder spielten.
Nun hieß es für die „Herrschaften“ zeitig aufstehen, denn die Schule beginnt pünktlich 7.30 Uhr. Acht Omas und drei Opas waren der Einladung gefolgt und brachten viele alte Spiele und noch mehr Spielideen mit in die Klasse. Nach einer kleinen Vorstellungsrunde ging es los. Schnell hatten sich kleine Spielgruppen gebildet, das jeweilige Spiel wurde erklärt und alle waren eifrig beim gemeinsamen Spielen. Jeder wollte natürlich auch einmal gewinnen. „Das Mensch ärgere dich nicht“ hieß einmal „Raus mit dir“. „Mikado“, „Das Angelspiel“, verschiedene Kartenspiele und Brettspiele , wie „Halma“, „Dame“ und „Mühle“, fanden großes Interesse und bereiteten allen Spaß.

Kinder spielen mit Opa

Nach der verdienten Hofpause, für Kinder und Großeltern, wurde auf dem Schulhof weitergespielt. Ein Opa erkärte „Fischer,welche Fahne weht?“ und „Fischer, wie tief ist das Wasser?“. Auch diese beiden Spiele mussten ausprobiert werden. „Hopse“, „Gummihopse“, „Halli-hallo“ und „Der Plumpsack geht um“ fanden großes Interesse. Übrigens ist gar nicht so einfach, einen Kreisel in Schwung zu halten. So nach und nach fielen den Großeltern weitere Spiele aus ihrer Kindheit ein.
Ein Großvater schaftte es sogar noch drei verschiedene Papierflieger mit den Jungen zu basteln. Diese flogen phantastisch! Viel zu schnell vergingen diese vier Unterrichtsstunden. Am Ende erhielten alle Omas und Opas als Erinnerung eine kleine Dankeschön-Urkunde.

Resümee von Kindern, Großeltern und Lehrerin: Toll! Solch einen schönen gemeinsamen Vormittag sollten wir unbedingt wiederholen!

Frau Krist

      

      

      


Sonne und gute Laune

Einen sonnigen Wandertag erlebten die Schüler der 1b. Gemeinsam mit Lehrern und Eltern wanderten die Mädchen und Jungen zum 6 km entfernten Grenadierbataillon von Spiegel e.V. Torgau am Brückenkopf und wurden dort herzlich von Manfred Dauer empfangen.

Wandertag

Auf dem Gelände des Vereins konnten die Schüler ihr Geschick beim Zeltbauen beweisen und ihre Natur- und Abenteuerlust bei einer Heuschlacht und dem Erkunden des Naturpfades ausleben.
Zum Abschluss gab es noch zur Überraschung aller eine dicke Zuckerwatte auf die Hand, die sich jeder gerne schmecken ließ.
Zufrieden und auch ein bisschen k.o. ging es dann mit dem Bus zurück zur Schule.

Frau Döge
Mutti eines Schülers

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Unser Ausflug nach Schmannewitz

Am letzten Wandertag der 3. Klassen ging es bei strahlendem Sonnenschein in die Dahlener Heide, konkret nach Schmannewitz. Hier wurde zunächst das bäuerliche Museum besucht. Dabei handelt es sich um einen klassischen Dreiseitenhof (errichtet 1860), welcher durch die Initiative des Verschönerungsverein 1882 e.V. erhalten werden konnte und zu jenem Museum umgebaut wurde, das den Besuchern einen Einblick in das Leben auf dem Dorf, Anfang des 20 Jahrhunderts bietet. Bevor die Schüler den Rundgang durch die Räumlichkeiten begannen, durften sie ganz nach Unterrichtsmanier noch einmal still sitzen und einen Film ansehen. In diesem wurde gezeigt, mit welcher körperlich schweren Arbeit zu dieser Zeit die Getreideernte verbunden war. Die ganze Familie wurde dabei eingebunden und moderne Traktoren und Erntemaschinen waren in dem Film natürlich nicht zu sehen.
Die Führung durch die Räumlichkeiten erfolgte dann durch zwei freundliche Vereinsmitglieder. Sämtliche Wohnräume und sogar der Dachboden waren noch im Ursprungszustand belassen und mit Mobiliar und Alltagsgegenständen aus der damaligen Zeit eingerichtet. Besser konnte man den Schülern nicht zeigen, wie sich das Leben in über einem Jahrhundert verändert hat.
Weiteres aus dieser Zeit gab es dann auf dem Hof zu entdecken. Pferdewagen, Sensen, mechanische Kartoffelerntemaschinen, die ersten Dreschmaschinen, Zinkwannen, Laufgewichtswaagen und vieles mehr konnte bestaunt werden. Ganz besonders angetan waren dann alle von der Schau-Schmiede. Sowohl die Jungen, als auch die Mädchen nahmen mit Begeisterung den schweren Schmiedehammer in die Hand und bearbeiteten das Eisen bis die Funken flogen.
Anschließend gab es eine Wanderung auf dem Naturlehrpfad. An den Waldwegen legten unsere kleinen Wanderer immer wieder kurze Zwischenstopps ein um sich frische Heidelbeeren schmecken zu lassen, die sie zuvor pflückten. Egal ob im Wald, auf der Wiese oder am Gewässer, an dem dann auch die Essenspause gehalten wurde, es gab viele Pflanzenarten und Getier zu sehen. Die heiße Sonne sorgte dafür, dass jeder seine Getränkeflasche geleert hatte und pünktlich zur Mittagszeit hieß es dann wieder Abfahrt zur Heimatstadt.

Geschrieben von Herrn Weithaas


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